Wir begleiten Menschen und Organisationen auf dem Weg zu mehr und besserer Partizipation.

Unternehmensdemokratie ist verbindlich verfasste Selbstorganisation. Sie ist kein Mittel zum alleinigen Zweck der Gewinnmaximierung.

Warum Unternehmensdemokratie?

Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind die Basis einer modernen, zukunftsfähigen und vor Allem menschenwürdigen Gesellschaft. Jede Organisation ist dabei ein Teilsystem unserer Gesellschaft – und ist ihr somit verpflichtet. Unsere Perspektive ist darum immer auch eine gesellschaftliche. Uns geht es um mehr, als die bloße organisationale Perspektive. 

Es geht um mehr, als Unternehmen nur auf die längst sicht- und spürbaren Veränderungen durch Globalisierung und Digitalisierung vorzubereiten. Wir verstehen unsere Arbeit als Unternehmensdemokraten als Aufgabe mit sozial-ökologischer Nachhaltigkeit: Im Miteinander geht es um gute, gesunde und sinnvolle Arbeit. Wohl nicht in jedem Moment, aber im Allgemeinen.

Im Großen geht es darum, Gemeingüter wie Luft, Wasser und dergleichen mehr nicht für die bloße Gewinnmaximierung auszubeuten Deshalb ist uns der Begriff und unser Konzept der Unternehmensdemokratie so wichtig. Denn diese ist zutiefst verbunden mit all den Werten unserer gesellschaftlichen Demokratie, die wir in unserem alltäglichen Leben nicht mehr missen wollen.

13 Sep: Gedanken zur Wahl: Agile Politik

Agile Politik: Am 04. September stolperte ich im Zuge des laufenden Wahlkampfs über Armin Laschets #Zukunftsteam. Genauer: Über das Schild, das im Hintergrund an der Wand klebte: “Experten statt Experimente.” Nein, mir ging es dabei nicht um das bei der CDU erwartbar nicht gegenderte Wort “Experten”, obwohl, und das bewerte ich durchaus positiv, das Team hinsichtlich der Geschlechterfrage perfekt austariert ist. Zu diesem Foto verfasste ich sodann einen kurzen Post bei LinkedIn, quick&dirty. Mir ging es damals und…

06 Sep: Purpose, Sinn und Orientierung in einer Gesellschaft voller Umbruchstendenzen (Teil 4)

Bei allen bisher erschienenen Teilen der Blog-Reihe ergibt sich durch die Ausführungen immer wieder die Dominanz der Subjektivität, wenn die Fragen nach dem Sinn bzw. der Sinnorientierung intensiviert wird. Nur weil sich gesamtgesellschaftlich auf bestimmte Werte und somit Sinndimensionen geeinigt wird, müssen diese nicht für alle Individuen zu mehr Sinnhaftigkeit oder geschweige -orientierung führen. Es kann also sowohl das Bild der hohen Identifikation sowie des Sinnerlebens mit dem Sinnverlust, der Sinnkrise sowie der Entfremdung einhergehen. Diese Ausprägungen können…

30 Aug: Bedingungsloses Grundeinkommen: Das widersprüchliche Menschenbild der Gegner:innen

Am Samstag las ich ein Interview mit dem Hamburger Professor Thomas Straubhaar über das bedingungslose Grundeinkommen. Dabei kam es so sicher wie das Amen in der Kirche zu den üblichen kritischen Fragen, ob sich dann nicht einige auf die faule Haut legen und nicht mehr arbeiten. Dabei ist diese Annahme und dieses Menschenbild nicht einfach nur auffallend pessimistisch, sondern auch widersprüchlich zu anderen Positionen der Gegner:innen des bedingungslosen Grundeinkommens. Offensichtlich basteln sich die Gegner:innen ihr Menschenbild jedes mal…

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