Wir sind die
unternehmens
demokraten
Aufbruch der
unternehmens
demokraten
Unternehmensdemokratie? Wo kämen wir denn da hin?
Schließlich brauchen wir erstens nicht nur Häuptlinge, sondern
auch Indianer. Zweitens sind Unternehmen keine demokratische Veranstaltung, denn wenn alle mitmischen, dauern Entscheidungen zu lange.
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Emotionale Bindung von

Mitarbeitern in Deutschland
2001–2014

Wir begleiten Menschen und Organisationen auf dem Weg zu mehr und besserer Partizipation.

Wir sind die
unternehmens
demokraten
Julia Heuritsch Govinda Hiemer Dr. Andreas Zeuch

Unternehmensdemokratie ist verbindlich verfasste Selbstorganisation. Sie ist kein Mittel zum alleinigen Zweck der Gewinnmaximierung.

Warum Unternehmensdemokratie?

Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind die Basis einer modernen, zukunftsfähigen und vor Allem menschenwürdigen Gesellschaft. Jede Organisation ist dabei ein Teilsystem unserer Gesellschaft – und ist ihr somit verpflichtet. Unsere Perspektive ist darum immer auch eine gesellschaftliche. Uns geht es um mehr, als die bloße organisationale Perspektive. 

Es geht um mehr, als Unternehmen nur auf die längst sicht- und spürbaren Veränderungen durch Globalisierung und Digitalisierung vorzubereiten. Wir verstehen unsere Arbeit als Unternehmensdemokraten als Aufgabe mit sozial-ökologischer Nachhaltigkeit: Im Miteinander geht es um gute, gesunde und sinnvolle Arbeit. Wohl nicht in jedem Moment, aber im Allgemeinen.

Im Großen geht es darum, Gemeingüter wie Luft, Wasser und dergleichen mehr nicht für die bloße Gewinnmaximierung auszubeuten Deshalb ist uns der Begriff und unser Konzept der Unternehmensdemokratie so wichtig. Denn diese ist zutiefst verbunden mit all den Werten unserer gesellschaftlichen Demokratie, die wir in unserem alltäglichen Leben nicht mehr missen wollen.

Das Maß der Wirtschaft ist
der Mensch.
Wilhelm Röpke
Ever tried, ever failed. No matter. Try again, fail again, fail better. Samuel Beckett Je planmäßiger Menschen vorgehen, desto wirksamer trifft sie der Zufall. Dürrenmatt Kooperation ist entscheidend, wenn man Veränderungen im großen Stil erreichen will. Randy Overbey Ein Geschäft, das nur Geld einbringt, ist ein schlechtes Geschäft. Henry Ford

25 Mai: Im Fokus: Harald Schirmer, Continental AG, Teil 1

Wenn ich mich nicht irre, habe ich Harald Schirmer, Manager Digital Transformation und Change bei der Continental AG, während der NextAct 2016 in Köln kennengelernt. Wir saßen dort gemeinsam in einem der obligatorischen Workshops zur Zukunft der Arbeit. Dort und auf diversen Podien und dergleichen mehr ist er mir als ebenso kompetenter wie sympathischer Mitstreiter für eine bessere Arbeitswelt immer wieder begegnet. Nun endlich ist es soweit, dass wir uns über seine Arbeit und ihn selbst unterhalten. Dies…

18 Mai: Grenzen und Möglichkeiten der Partizipation in der Krise

Wo noch wenige Tage, bevor uns die Corona-Krise einholte, der Diskussions-Äther voll der Worte, Gedanken und Publikationen zum Thema Partizipation war, sind diese Stimmen zu Beginn des Monats Mai 2020 nahezu verstummt. Ist das Thema nun tot? Wird nun ab dem Ende der Krise wieder in die Hände gespuckt? Hat´s endlich ein Ende mit all den feuchten Träumen verkappter Sozialisten und Tagträumer? Krisenmanagement: Partizipativ oder topdown? Fakt ist: In der Krise selbst, dann wenn es rumpelt, kracht und…

11 Mai: Fallbeispiel MaibornWolff

Vor Kurzem erhielt ich eine Kontaktanfrage von Gerrit Mauch, seinerzeit Leiter Campus bei der MaibornWolff GmbH. Wir kamen schnell ins Gespräch und so bin ich wieder auf eines der vielen Unternehmen aufmerksam geworden, die schon eine Weile höchst interessant organisiert sind und das wir auch schon auf unserer priomy.map haben. Andreas: Hallo Gerrit, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für dieses Gespräch über Euer Unternehmen genommen hast. Bevor wir loslegen, würden einige unserer Leser*innen gerne erst mal…

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