Die Übersetzungsagentur. Das Märchen vom 5-Stunden Tag

CEOh! und die sieben Mitarbeitenden

5-Stunden Tag: Märchenstunde auf dem Blog der Unternehmensdemokraten? Hell no. Wir sind doch erwachsene, aufgeklärte Menschen. Märchen und Mythen erzählt man Kindern; die glauben jeden Sch…, die kleinen Dummköpfchen, haha! Doch aufgepasst. Die Story geht so: Wir leben seit über einem Jahrhundert mit einem Achtstundentag. Der Achtstundentag ist die Norm. Hell yes. Geht nicht anders. Denn alle Bestrebungen, die Wochenarbeitszeit von 40 Stunden zu verringern, sind im Wesentlichen gescheitert. Oder etwa doch nicht? Unser Märchen geht so: Es war einmal…

Das Märchen vom 5-Stunden Tag

Christian Faust, GF der Übersetzungsagentur mit ihrem 5-Stunden Tag
GF Christian Faust a.k.a. “CEOh!”

Es war einmal in einer verwunschnen Gegend, dem undurchdringlichen Unternehmenswald hinter den sieben Bergen (manche behaupten, es handele sich hierbei lediglich um eine Metapher für ewiges Wachstum, doch das können wir nicht belegen): In einer auskömmlichen Hütte lebten die sieben Mitarbeitenden: brave, ehrliche, fleißige Gesell:innen. Sie stiegen morgens früh aus ihren Bettchen, machten sich auf den Weg zur Arbeit, die sie zuverlässig erledigten, um abends ermattet heimzukehren. So verging ihre Arbeitswoche Tag um Tag, fünf an der Zahl, bis der Samstag eine Auszeit von der Fron brachte. Doch nicht, dass die sieben Mitarbeitenden untätig blieben: Sie kümmerten sich um Haus und Hof und das Auto, um den Einkauf und alles, was während der Woche keine Zeit finden konnte (ja, auch soziale Kontakte und ein wenig Party), was ihre Erschöpfung noch erhöhte. So blieb ihnen der letzte Tag der Woche, der heilige Ruhetag, um wieder einigermaßen zu Kräften zu kommen für die neue Arbeitswoche.

In der auskömmlichen Hütte der sieben Mitarbeitenden wohnte seit einiger Zeit das bildhübsche CEOh! (ja, die sieben Mitarbeitenden hatten einen Sprachfehler; außerdem verschlug ihnen die atemberaubende Schönheit Schneewitchens stets die Sprache. So war das.) Das bildhübsche CEOh! kümmerte sich um das Home-Management, während die sieben Mitarbeitenden die schweren Arbeiten außer Haus erledigten.

Das ebenso einfühlsame wie bildhübsche CEOh! stellte im Laufe der Zeit fest, dass die sieben Mitarbeitenden mehr und mehr die Köpfchen hängen ließen, immer trüber blickten und keine richtige Freude am Leben mehr fanden, obwohl sie sich mehr und mehr abmühten. Es mangelte ihnen nicht an gutem Willen. Es fehlte ihnen an… ja, an was?

Eines Tages trat das bildhübsche CEOh! vor die sieben Mitarbeitenden, die wieder einmal erschöpft in ihren Sesselchen chillten, Serien schauten und zockten, und sprach: „Meine Lieben. Schaut euch an. Ihr seid fleissig und zuverlässig. Die Arbeit, die ihr leistet, ist aller Ehren wert. Mir tut es allerdings in der Seele weh, wenn ihr so viel von eurem Leben für die Arbeit opfert und so wenig Zeit für andere Aufgaben findet. Könnt ihr euch kein anderes Leben vorstellen?“ Die sieben Mitarbeitenden bliesen die Backen auf, sagten aber kein Wort.

„In den letzten Jahren habt ihr gut gearbeitet, gut verdient und gut konsumiert. Wir können so weitermachen wie bisher. Der technische Fortschritt bietet uns die Möglichkeit, weiterhin mehr Arbeit zu verrichten, mehr Umsatz zu machen, mehr Geld zu verdienen. Doch ich sehe betrübt, dass euch das nichts bringt. Ihr würdet das Geld weiter für unsinnigen Kompensationskonsum vergeuden.“ Die sieben Mitarbeitenden legten die Stirnen in Falten, sagten aber kein Wort.

„Ich habe eine andere Idee,“ sagte das bildhübsche CEOh! und schwieg einen Moment.

Die sieben Mitarbeitenden spitzten die Ohren, sagten aber kein Wort.

„Was haltet ihr davon, wenn wir die tägliche Arbeitszeit von acht Stunden auf fünf Stunden verkürzen? Ihr habt dann mehr Zeit für euch und für die Dinge, die wirklich wichtig sind.“

Nun mögt ihr denken, dass die sieben Mitarbeitenden hellauf begeistert waren, sofort eine Party ansetzten und tanzten und sich betranken und dem guten, bildhübschen CEOh! dankten für die tolle Idee: doch nein, nichts davon, nada, niente, Pustekuchen mit Kirsche!

Die sieben Mitarbeitenden waren schwer entrüstet und begannen sofort, sich heftig zu beschweren. Ihre Einwände waren zahllos:

„Wie sollen wir das schaffen?“

„Wir müssen die Arbeit, die wir bisher in acht Stunden taten, jetzt in fünf Stunden erledigen?“

„Ausbeutung! Ausbeutung!“

„Was werden die anderen Mitarbeitenden im Unternehmenswald sagen?

„Na, sie werden sagen, dass wir faul und arbeitsscheu sind.“

„Sie werden uns auslachen.“

„Und unser Lohn? Bekommen wir weniger Geld?“

„Das kann nicht gehen. Das kann nicht funktionieren…“

„Natürlich nicht, sonst würden es andere ja auch machen. Macht aber keiner…“

„Niemand nicht…“

„Nein, nein, nein…“

Das arme, bildhübsche CEOh! hörte sich betrübt die Klagen und Sorgen der sieben Mitarbeitenden an, schwieg und dachte nach. Dann erwiderte es: „Ich verstehe eure Einwände. Doch schaut nicht allein auf die Risiken, sondern schaut auf das, was euch die Zukunft bringen kann, wenn wir diesen Weg gehen. Und natürlich bekommt ihr die gleiche Vergütung wie bisher.“

Die sieben Mitarbeitenden waren nicht überzeugt.

Spielen erwünscht, das passt zum 5-Stunden Tag der Übersetzungsagentur
Ein Türschild in der Übersetzungsagentur. Passt!

„Meine Idee geht dahin,“ erläuterte das bildhübsche CEOh!, „dass wir den technischen Fortschritt und unsere Intelligenz nutzen, um unsere Abläufe und unsere Arbeitsweisen zu optimieren. Wir werden alles beseitigen, was für unsere Arbeit nicht zweckmäßig ist. Wir werden digitale Lösungen und Cloud-Angebote nutzen, damit sich unser Aufwand verringert. Und wir werden Aufgaben outsourcen, die andere Mitarbeitende im Unternehmenswald effizienter erledigen können. Wir konzentrieren uns auf unsere Kernaufgaben, die wir so gut beherrschen.“

 

Die sieben Mitarbeitenden murrten noch immer.

Deshalb setzte das bildhübsche CEOh! hinzu: „Seid zuversichtlich. Lasst es uns einfach versuchen. Zu eurer Beruhigung: Ich verspreche euch, falls das Vorhaben nicht gelingt, nehmen wir die Änderung zurück und machen weiter wie bisher. Nichts und niemand kann uns daran hindern, die Entscheidungen nach unserem eigenen Ermessen zu treffen und ebenso zu korrigieren. Lasst uns in drei Monaten eine Bilanz ziehen und entscheiden, wie es weitergehen soll.“

Die sieben Mitarbeitenden bliesen wieder die Backen auf, sagten kein Wort, doch schließlich nickten sie mit den Köpfchchen. Die Lust zum Serieschauen und Zocken war ihnen allerdings vergangen. Es folgte eine unruhige Nacht mit unruhigen Träumen. Wenn das bildhübsche CEOh! nur nicht einen gewaltigen Fehler beging…

Keine Frage: Die Umstellung war für die sieben Mitarbeitenden und das bildhübsche CEOh! eine Herausforderung. Doch auf eine seltsame, geheimnisvolle Weise wichen die Besorgnisse in wenigen Tagen einer heiteren Erregung, und schon bald zeichnete sich ab, dass die Idee funktionieren könnte…

Als das weiterhin bildhübsche CEOh!, das entgegen eigener Erwartungen kein graues Haar bekommen hatte, drei Monate später vor die sieben Mitarbeitenden trat und die Schicksalsfrage stellte: „Liebe Mitarbeitenden, sagt frei heraus: Wollt ihr den Fünfstundentag beibehalten oder wollt ihr wieder zurück zum alten Achtstundentag?“, da schlug ihm wildes Gelächter entgegen. Diesmal jubelten und tanzten die sieben Mitarbeitenden tatsächlich und bogen sich vor Lachen angesichts des absurden Ansinnens.

„Nein, nein, gutes, bildhübsches CEOh!, wo denkst du hin? Nie wieder Achtstundentag! Wir haben jetzt so viel mehr von unserem Leben. Wir sind glücklich und zufrieden.“

Das bildhübsche CEOh! und die sieben Mitarbeitenden klatschten sich ab und genossen ihren Tag. Und wenn sie nicht gestorben sind, haben sie ihren Fünfstundentag noch heute!

Das alles ist – kein Märchen!

Der Schlüssel zum 5-Stunden Tag: Mut und Experimentierfreude

Der Witz an der Sache: Dieses Märchen – Ihr werdet es erraten haben – ist gar keins! Die Geschichte hat sich tatsächlich so ähnlich zugetragen. Wir haben bei uns seit über vier Jahren einen Fünfstundentag. Keine einzige der anfänglich zahlreichen Befürchtungen der Mitarbeitenden ist eingetreten. Wir haben Prozesse und Workflows optimiert, die uns zur Verfügung stehenden Technologien genutzt, unnötige und obsolete Aufgaben eliminiert, uns auf die Kernaufgaben konzentriert, von denen das bildhübsche CEOh! sprach. Unser Team erbringt unter dem Strich die gleichen Arbeitsergebnisse wie früher und es ist sogar noch Luft nach oben…

Die Vorteile für die Mitarbeitenden liegen auf der Hand. Da jede:r andere Erfordernisse und Wünsche hat, erübrigt es sich, diese aufzuzählen. Jede:r von euch kann sich selbst ausmalen, was sie oder er mit drei freien Stunden zusätzlich pro Tag anfangen würde. Unsere Mitarbeitenden verfügen über ein zusätzliches Zeitpolster, das sie nach eigenem Ermessen mit Leben und Sinn füllen können. Eine Frage, die ich allerdings öfters höre und die aus einer anderen Perspektive gestellt wird, lautet: „Was bringt das dem Unternehmen? Warum sollten wir das bei uns tun?“ Gute Frage. Normale Unternehmen würden vermutlich nach der Optimierung der Prozesse ein Drittel der Mitarbeitenden entlassen und ansonsten alles beim Alten lassen. Bevor ich zur Beantwortung komme, eine Gegenfrage: „Wenn es für das Unternehmen keine Nachteile hat, warum sollte das Unternehmen das nicht tun?“

An erster Stelle steht sicherlich die Vision und die Bereitschaft, Überholtes in Frage zu stellen und sich nicht mit überkommenen Gewohnheiten, Regeln, Traditionen zufrieden zu geben. Die unmittelbaren Vorteile für das Unternehmen, wie wir sie erlebt haben, zeigen sich in einer höheren intrinsischen Motivation der Mitarbeitenden, in einem niedrigeren Krankheitsstand (der bei uns gleich Null ist), in einer gesteigerten Leistungsbereitschaft bei höherer Flexibilität und einem sehr positiven Betriebsklima. Das fokussierte Arbeiten, das die „kurze Vollzeit“ anfänglich verlangte, führt zu noch besseren Arbeitsergebnissen. Wer mit der Pomodoro-Arbeitsweise vertraut ist, wird bestätigen, dass es nicht möglich ist, über acht Stunden konzentriert zu arbeiten. Auch aus dieser Sicht wird der Fünfstundentag bestätigt. Diese Faktoren interessieren vermutlich jedoch vor allem Betriebswirtschaftler.

Andere Faktoren sind für uns viel wichtiger. Wir verstehen „Unternehmen“ als gesellschaftlichen Akteur mit entsprechender Verantwortung. Der Zweck eines Unternehmens kann nicht ausschließlich die Gewinnerzielung sein, ebensowenig wie die Arbeit nicht Dreh- und Angelpunkt des Selbstverständnisses einer Gesellschaft sein darf. Ein Unternehmen ist nach unserem Verständnis das Element der Lebenswirklichkeit, das vordringlich dem Gelderwerb dient, gleichzeitig jedoch dafür Sorge zu tragen hat, dass die Menschen, die in dem Unternehmen arbeiten, in ihrer Selbst- und gesellschaftlichen Wirksamkeit maximal gefördert werden. Es geht nicht um Ausnutzung und Ausbeutung. Es geht um das genaue Gegenteil.

Ein Fünfstundentag bietet den Mitarbeitenden Zeit, damit sie sich um die Elemente kümmern können, die unsere Gesellschaft konstituieren und die heute zu kurz kommen: von zwischenmenschlichen Beziehungen (Freunde, Kinder, Familie…) über soziale Aufgaben (Senioren, Menschen mit Behinderungen, Immigranten, Obdachlose…) hin zu Tätigkeiten in Kultur, Sport, Umwelt… Es lassen sich unzählige ehrenamtliche Tätigkeiten denken, sobald wir uns vorstellen, dass den Menschen in unserer Gesellschaft viel mehr Zeit und viel mehr Verantwortung zukommt, als es heute der Fall ist.

Der Übergang von einem Achtstundentag zu einem Fünfstundentag ist, wie wir gezeigt und bewiesen haben, nicht mehr als eine organisatorische Herausforderung, kurz: eine Banalität. Auch aus diesem Grund müssen wir über die Rahmenerzählung dieses Märchens hinausdenken.

John Meynard Keynes (1883-1946), der als einer der führenden Ökonomen des 20. Jahrhunderts gilt, hatte sich zu seiner Zeit kein Renommee als Märchenerzähler erworben. Er konnte damals das, was wir mittlerweile ökonomisch erlitten haben, nur vorausahnen. Doch sind seine Voraussagen eine nähere Betrachtung wert.

In ihrem Buch „Wie viel ist genug“ setzen sich Robert und Edward Skidelsky mit einer hochinteressanten Vorhersage John Keynes auseinander. Demnach war Keynes der Ansicht, dass „die Lösung des ökonomischen Problems in 100 Jahren zum mindestens in Sicht sein (wird). […] Die Menschheit werde dann imstande sein all ihre materiellen Bedürfnisse mit einem Bruchteil des gegenwärtigen Arbeitsaufwands zu befriedigen – höchstens drei Stunden täglich, damit „der alte Adam in uns […] zufrieden ist.

Keynes Vorstellungen gingen demnach weit über einen Fünfstundentag hinaus; für einen Ökonomen der damaligen Zeit eine erstaunliche Vision. Noch erstaunlicher scheint nur noch die Phantasielosigkeit heutiger Ökonomen zu sein, die sich in den Schützengräben ihrer überkommenen Überzeugungen verschanzt haben und den Heiligen Gral ewigen Wachstums anbeten. Keynes wurde in seinen Ausführungen geradezu poetisch: „Ich sehe also für uns die Freiheit, zu einigen der sichersten und gewissesten Grundsätze der Religion und herkömmlichen Tugend zurückzukehren: dass Geiz ein Laster ist, das Verlangen von Wucherzinsen ein Vergehen, die Liebe zum Geld verächtlich, und dass diejenigen, die sich am wenigsten um den Morgen sorgen, am wahrsten in den Pfaden der Tugend und maßvoller Weisheit wandeln. Wir werden die Zwecke wieder höher werten als die Mittel und werden das Gute dem Nützlichen vorziehen. Wir werden wieder diejenigen ehren, die uns lehren, wie der Stunde und dem Tage tugendhaft und gut gerecht zu werden, jene köstlichen Menschen, die zu einem unmittelbaren Genuss der Dinge fähig sind, die Lilien des Feldes, die sich nicht mühen und die nicht spinnen.

Der Fünfstundentag wird, folgen wir Keynes Vision, nur eine Etappe gewesen sein. Wenn wir betrachten, wie leicht bei uns die Umstellung von einem Achtstundentag auf einen Fünfstundentag erfolgen konnte, liegt die anstehende Herausforderung natürlich auf der Hand: Wir arbeiten an der Einführung eines Dreistundentages für das Jahr 2025.

Ein abschließendes Wort: Wie wir gezeigt haben, handelt es sich hier um organisatorische Fragen. Es geht im Prinzip nicht darum, die Dauer eines Arbeitstages festzuschreiben, sondern vielmehr darum, dass wir uns bewusst machen, welche großen Freiheiten wir in der Gestaltung unserer gesellschaftlichen Wirklichkeit haben. Die Möglichkeiten beschränken sich in der Tat nicht auf die Verringerung der Arbeitszeit, wie schön auch immer, sondern eröffnen den Raum, in dem wir eine zukünftige Gesellschaft gestalten können (mit anderen Worten: Was ist uns wirklich wichtig?). Wir sind grundsätzlich frei. Unsere Überzeugungen sind nichts als Nägel, die in unsere Köpfe eingeschlagen sind. Eine wesentlich kürzere Arbeitszeit hat das Potenzial, unsere Gesellschaft grundlegend zu verändern: Wir werden frei, damit wir uns um uns selbst, um die Menschen um uns herum, um die Gesellschaft insgesamt und die Umwelt in allen ihren Aspekten kümmern können. Mittelpunkt des Lebens wird nicht länger die Arbeit sein, sondern etwas viel Wertvolleres. Gleichzeitig wird Arbeit mehr Freude machen als heute und einen echten Sinn haben. Dazu kann der technische Fortschritt beitragen, wenn wir ihn zu diesem Zweck nutzen.

Wem solche Märchen gefallen, mag demnächst wieder vorbeischauen, wenn wir über EqualPay sprechen. Küsschen, Euer bildhübsches CEOh!

PS: Ihr werdet den schönen Prinzen vermisst haben. Sorry. Next time!

 

Herzliche Grüße

Christian

 

Bildnachweis

  • Beitragsbild: ©Sandra Vilz, mit freundlicher Genehmigung der Übersetzungsagentur
  • Christian Faust: ©Andreas Zeuch
  • Märchenbild: ©Dinu J Nair, unsplash lizenzfrei
  • Spielen erwünscht: ©Andreas Zeuch
  • Schlüssel: ©Andreas Zeuch
  • Keynes: gemeinfrei

 

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