Spillover-Effekt: Von der beruflichen zur privaten Nachhaltigkeit

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Spillover-Effekt: Vor einiger Zeit veröffentlichte ich hier im Blog zwei Beiträge zum Spillover-Effekt demokratischer Kompetenzen und Haltungen aus dem Berufs- ins Zivilleben (Organisationsdemokratie und pro-demokratische Einstellungen und Unternehmensdemokratie und anti-demokratische Einstellungen). Mittlerweile haben unsere Recherchen zu den wissenschaftlichen Grundlagen unseres Nachhaltigkeits- und Demokratielabors gezeigt, dass es auch im Bereich des Nachhaltigkeitsverhaltens einen solchen Übertragungseffekt gibt.

Es ist ein starkes Argument für die Demokratisierung von Organisationen, dass die während der Arbeit erworbenen demokratischen Haltungen, Kompetenzen und Selbstwirksamkeitserwartungen der Mitarbeitenden auf deren Leben außerhalb der Arbeit übertragen werden. Denn dann werden Organisationen zu Schulen der Demokratie und übernehmen die dringend nötige Corporate Poltical Responsibility, indem sie die demokratische Gesellschaft und ihre Errungenschaften schützen und stärken, die die Grundlagen ihrer eigenen Existenz sind (Vertrauen in demokratische Institutionen, Rechtssicherheit, Infrastruktur, Bildungs- und Gesundheitswesen etc.). Deshalb ist es für uns unternehmensdemokraten immer wieder erstaunlich, dass der größte einheitliche Sozialisationsraum von Erwachsenen – unser Arbeitsleben – bislang kaum zur Entwicklung unserer Demokratie genutzt wird. Denn das wäre dringend nötig, wenn wir angemessen auf die Ursachen von Rechtspopulismus und -radikalismus, Verschwörungsmythen, die immer wieder diskutierte Spaltung unserer Gesellschaft und dergleichen mehr reagieren wollen, statt nur an den Symptomen herumzudoktern. Wer sich aus dem politischen Gestaltungsprozess ausgeschlossen sieht, wer das Gefühl hat, dass die eigene Stimme wertlos ist und die eigenen Belange nicht mehr vertreten werden, wird entweder nicht mehr an Wahlen teilnehmen oder aus Protest sein Kreuz der populistischen und teils extremen Rechten geben (Korte 2021, Niedermayer 2019).

Umso erfreulicher ist es, dass es nicht nur einen demokratischen Spillover-Effekt gibt, sondern auch einen bezüglich des Nachhaltigkeitsverhaltens. In einem geschätzt ähnlichen Umfang wie bei der demokratischen Spillover Forschung wurde die Übertragung von Nachhaltigkeitsverhalten untersucht, wobei der Spillover aus dem beruflichen Kontext in den privaten unter dem Stichwort contextual spillover ein eigener Fokus ist. Häufiger wurde bislang erforscht, welche möglichen Übertragungseffekte es innerhalb desselben Kontextes gibt, also beispielsweise im eigenen Haushalt (Ek & Miliute-Plepiene 2018, Lanzini & Thøgersen 2014, Lauren, et al. 2019, Sintov et al. 2017). Im Gegensatz zur demokratischen Spillover-Forschung werden sogar systematisch mögliche negative Übertragungseffekte, bzw. Auswirkungen untersucht, die bereits begrifflich als moral licensing/credentials/credits beschrieben sind (Blanken et al. 2015, Bratt 1999a, Dütschke et al. 2018, Kaklamanou et al. 2015, Karmarkar & Bollinger 2015, Nilsson et al. 2016). Kurzum: Die Erforschung von Nachhaltigkeits-Spillover ist ausgesprochen differenziert und bietet eine Menge Erkenntnisse, die wir für den gemeinsamen Kampf gegen die Klimakrise nutzen können.

Kontextueller Spillover-Effekt

Uns interessiert besonders dieser Spillover-Effekt über verschiedene Kontexte hinweg, wenn positive Veränderungen des Nachhaltigkeitsverhaltens bei der Arbeit, zum Beispiel im Rahmen von Nachhaltigkeitsprogrammen, das Nachhaltigkeitsverhalten außerhalb der Arbeit positiv beeinflussen. Wenn wir wissen, wie wir diese Übertragung systematisch anregen und verwirklichen können, hätten wir viel gewonnen. Denn dann hätten die zunehmenden organisationalen Nachhaltigkeitsprojekte und -programme einen äußerst hilfreichen Kollateralnutzen. Wir könnten dann auf diesem Weg das individuelle, private Nachhaltigkeitsverhalten von vielen Arbeitnehmer:innen positiv beeinflussen – ohne weitere Interventionen im Kontext des Privatlebens. Da wir mit unserem Nachhaltigkeits- und Demokratielabor NaDeL unter anderem genau das erreichen wollen, orientieren wir uns auch an der Erforschung des kontextuellen Spillover-Effekts. Im Folgenden ein paar beispielhafte Studien:

Einfluss von Umwelt-Management-Systemen auf die Mülltrennung am Arbeitsplatz und zuhause

Spillover-Effekt: Mülltrennung als Beispiel für den ÜbertragungseffektAndersson und Kolleg:innen (2012) untersuchten den in der Überschrift beschriebenen Einfluss. Dazu erforschten sie mit einem Fragebogen 324 Mitarbeitende einer Universität, eines Krankenhauses und einer Baustelle in der schwedischen Stadt Gävle. Der Fragebogen zielte auf ein Verständnis bezüglich der Gründe und psychologischen Mechanismen zur Mülltrennung am Arbeitsplatz in Beziehung zur Einführung eines Umwelt-Management-Systems (UMS) und eines möglichen Spillovers ins Privatleben. Unter anderem fanden sie heraus, dass sowohl persönliche als auch soziale Normen unter den Mitarbeitenden stärker war, die sich des UMS bewusst waren, wobei nur die persönlichen Normen signifikant waren. Dies ist insofern wichtig, als das andere Studien den Zusammenhang von Normen und umweltfreundlichen Zusammenhang zeigten (Bamberg & Möser 2007, Bratt 1999b), was in dieser Studie insofern repliziert wurde, als dass den Teilnehmenden mit stark ausgeprägten persönlichen Normen die Mülltrennung leichter fiel. Bezüglich des Verhaltens stellte sich heraus, dass sowohl der Umfang der Mülltrennung als auch der Möglichkeiten zur Müllreduktion ebenfalls bei den Mitarbeitenden höher war, die sich des UMS bewusste waren.

Die weitere Untersuchung der privaten Mülltrennung vor und nach der Einführung des UMS verwies auf einen Spillover-Effekt. Dieser zeigte sich vor allem bei Teilnehmenden, die vor der UMS Einführung von einer eher geringen Mülltrennung berichteten und war am größten bei denjenigen, die zuvor gar keine Mülltrennung durchführten. Einerseits ist das in gewisser Hinsicht trivial, denn wo das Zielverhalten (Mülltrennung) gar nicht oder nur gering vorhanden ist, dürften positive Veränderungen stärker ins Gewicht fallen, als wenn das avisierte Verhalten bereits ausgeprägt vorhanden ist. Andererseits liegt darin eine gute Möglichkeit, über die Einführung nachhaltiger Verhaltensweisen im Rahmen eines UMS bei genau denjenigen Mitarbeitenden einen positiven Spillover zu erreichen, die bislang im avisierten Zielverhalten (Müllvermeidung/-trennung, Energie sparen, Reduktion des Autoverkehrs und/oder Fleischkonsums etc.) schwach ausgeprägt sind.

Das Forschungsteam stellt am Schluss ihres Papers noch ein paar Handlungsempfehlungen aus den Ergebnissen heraus:

  • Eine Politik, die auf die regionaler und nationaler Ebene auf Maßnahmen zu einem nachhaltigen Müllmanagement abzielt, sollte durch Maßnahmen zur Stärkung persönlicher Normen unterstützt werden
  • Verbreitung von Umwelt/Nachhaltigkeitsinformationen, Förderung des Wissens über Nachhaltigkeit
  • Da Menschen Nachhaltigkeitsinformationen eher trauen, wenn sie die Quellen als vertrauenswürdig einschätzen, sind Maßnahmen sinnvoll, um Vertrauen in die Informationsquellen aufzubauen
  • Last but not least die Einführung eines Umwelt-Management-Systems (wie ISO 14001 oder EMAS)

Spillover-Effekt bei der Reduktion des Fleischkonsums

Spillover-Effekt bei Fleischkonsu
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Caroline Verfuerth widmete sich mit ihren Kolleg:innen den Ermöglichern und Barrieren, die einen kontextuellen Spillover hinsichtlich des Fleischkonsums beeinflussen (Verfuerth et al. 2021). Dazu befragten sie mit einem halbstrukturierten Interview 13 Mitarbeitende eines Unternehmens 4-6 Wochen vor und 4 Wochen nach der Intervention in der Kantine. Dort wurden einfache Speisen wie Salate, Ofenkartoffeln, Sandwiches und kalter Fleischaufschnitt kostenfrei angeboten und von täglich ca. 700 Mitarbeitenden in Anspruch genommen. Vor der Intervention waren vegetarische/vegane Angebote eher rar, während die meisten Sandwiches und Ofenkartoffeln rotes Fleisch enthielten. Die einwöchige (!) Intervention bestand in zweierlei Maßnahmen: Erstens wurden Fleischgerichte um 70% reduziert und durch pflanzenbasierte Kost ersetzt. Bei den verbleibenden Fleischmahlzeiten wurde das rote durch weißes Fleisch (Huhn, Pute) substituiert. Diese Änderungen des Angebots wurden zweitens durch eine Informationskampagne flankiert. Poster und Broschüren wurden an gut sichtbaren Stellen in der Kantine aufgehangen bzw. ausgelegt, sowie auf allen Tischen ausgelegt.

Die Forschungsgruppe fand vier verschiedene positive Spillover-Effekte bezüglich eins umweltfreundlichen Verhaltens (positive environmental behavior, PEB): Die Reduktion von rotem Fleischkonsum, Steigerung lokaler Nahrungsmittel, Informationssuche und gesteigerte Aufmerksamkeit zum Thema Ernährung. Die Reduktion des Rindfleischkonsums äußerte sich dabei in zwei Weisen. Erstens wurde rotes durch weißes Fleisch ersetzt und/oder es erfolgten fleischfreie Tage. Die Steigerung des Konsums lokaler Nahrungsmittel wurde von den Studienteilnehmer:innen teils als leichter erlebt als die Reduktion von Rindfleisch, wobei einige Teilnehmende beide Änderungen des Verhaltens zeigten, Reduktion von Rindfleischkonsum und Steigerung des Konsums lokaler Nahrungsmittel. Die Informationssuche gliederte sich in eine aktive und passive Form: Aktiv bedeutete die aktive Informationssuche zB im Supermarkt, während die passive eine erhöhte Aufmerksamkeit für themenverwandte Reportagen oder Dokumentationen meint. Die gesteigerte Aufmerksamkeit führte nicht unbedingt zu Verhaltensveränderungen, dafür aber immerhin schon zu einem gesteigerten Bewusstsein zum Zusammenhang von Ernährung und Nachhaltigkeit.

Barrieren für den Spillover lagen in Unterschiedlichkeiten der Kontexte und der wahrgenommenen Kontrolle über Verhalten, Ermächtigung und den Einfluss auf andere Personen. Die Differenzen zwischen den Kontexten wurden als Diskontinuitäten zwischen sozialen Rollen und Dynamiken während und außerhalb der Arbeit wahrgenommen. Die wahrgenommene (geringe) Kontrolle über eigenes Verhalten verhinderte entweder einen Spillover oder führte dazu, dass das Verhalten im Zielkontext (Privatleben) in einem Bereich geändert wurde, über den subjektiv mehr Kontrolle möglich war. Im Falle der Studie war dies dann eine ausbleibende Reduktion (roten) Fleischkonsums, dafür aber aber eine Steigerung des Konsums lokaler Nahrungsmittel. Aus diesen Ergebnissen lassen sich wieder einige Handlungsempfehlungen ableiten:

  • Programme und Maßnahmen, die die Erreichbarkeit pflanzlicher Nahrung triggern oder regeln, können einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigeren Ernährung leisten und sollten deshalb genutzt werden
  • Diese Maßnahmen sollten von (Social Media) Marketing sowohl im öffentlichen Raum als auch bei Arbeitgebern flankiert werden (s. Abb. oben)
  • Training/Unterstützung von Mitarbeitenden, um Selbstvertrauen, Wissen und Handlungskompetenzen zur Überwindung möglicher Differenzen in den verschiedenen Kontexten

Steigerung umweltfreundlicher Intentionen durch kollektive Wirksamkeit

Spillover-Effekt - kollektive Wirksamkeit ist wichtig
Kollektiv wirksam werden.

Wir können die Klimakrise nur partizipativ gemeinsam lösen. Deshalb sollte die Betrachtung kollektiver Wirksamkeit eine wichtige Rolle spielen, um Menschen zu umweltfreundlichen Verhaltensweisen zu bewegen. Vor diesem Hintergrund untersuchte Philipp Jugert und Kolleg:innen (2016) die Frage, ob und inwiefern kollektive Wirksamkeit umweltfreundliche Intentionen durch die Steigerung der (wahrgenommenen) Selbstwirksamkeit verbessern kann. Sie stellten zwei Hypothesen auf: (1) Die Manipulation kollektiver Wirksamkeit steigert deren Wahrnehmung und die individueller Selbstwirksamkeit ebenso wie umweltfreundliche Intentionen. (2) Die zweite Hypothese beschreibt den dabei wirksamen Mechanismus: Die Manipulation kollektiver Wirksamkeit steigert umweltfreundliches Verhalten, indem zuerst die Wahrnehmung kollektiver Wirksamkeit und anschließend die der Selbstwirksamkeit verstärkt wird. Dazu führten sie vier Experimente in Deutschland und Australien durch.

Die erste Studie mit 284 deutschen Teilnehmenden zeigte, dass die Manipulation kollektiver Wirksamkeit die Teilnehmenden dabei unterstützte, sich wirksam und in der Lage zu umweltfreundlichem Verhalten zu fühlen. Außerdem fanden sie Effekte der Manipulation kollektiver Wirksamkeit auf umweltfreundliche Intentionen über den Weg kollektiver und individueller (Selbst)Wirksamkeit. Das zweite Experiment mit 72 deutschen Student:innen replizierte die Ergebnisse des ersten. Mit dem dritten Experiment mit 53 australischen Student:innen konnten die Ergebnisse der ersten beiden Experimente in einem anderen Kontext ebenfalls wiederholt werden. Mit dem vierten Experiment mit 205 deutschen Teilnehmer:innen sollte untersucht werden, ob die Selbstwirksamkeitserwartung wichtig ist, um mit der Manipulation (Steigerung) kollektiver Selbstwirksamkeit umweltfreundliches Verhalten zu stärken. Und tatsächlich konnte umweltfreundliches Verhalten nur dann durch kollektive Wirksamkeit gesteigert werden, wenn die Selbstwirksamkeit salient (auffallend) war. Dieses Ergebnis stützt somit die Sichtweise, dass individuelle Selbstwirksamkeit(serwartung) nötig ist, um durch die Wahrnehmung kollektiver Wirksamkeit die Intentionen für umweltfreundliches Verhalten zu stärken.

Aus meiner Sicht lassen sich aus diesen Ergebnissen im Zusammenhang mit dem contextual spillover einige Schlussfolgerungen ziehen. Denn erstens wird bei der Arbeit in den meisten Fällen ein deutlich größeres soziales System wirksam sein, als im privaten Haushalt, egal ob Single oder Großfamilie mit 4 oder 5 Kindern und vielleicht noch den Großeltern im Haus (was indes wohl selten sein dürfte). Zweitens ist es innerhalb des Berufslebens kein Problem, kollektive Wirksamkeit sichtbar zu machen (Nachhaltigkeitsberichte, Gemeinwolhlbilanz, weiteres Monitoring etc.) und damit deren Wahrnehmung zu stärken:

Zusammenfassung

Neben dem jahrzehntelang erforschten demokratischen Spillover-Effekt gibt es auch eine Übertragung von umweltfreundlichem Verhalten über kontextuelle Grenzen hinweg. Damit gibt es zwei positive Nebenwirkungen (Kollateralnutzen), wenn Arbeitgeber die Partizipation der Mitarbeitenden an der Führung und Gestaltung der Organisation stärken und partizipativ die organisationale Nachhaltigkeit entwickeln und umsetzen. Somit führen beide organisationalen Veränderungs- und Entwicklungsprozesse nicht nur zu Vorteilen für die Organisation selbst, sondern dienen zugleich der Corporate Social & Political Responsibility. Diese Chancen, der Klima- und Demokratiekrise entgegenzuwirken, sollten wir nicht ungenutzt lassen.

 

 

Herzliche Grüße

Andreas

 

Literatur

  • Andersson, M.; Eriksson, O. & Borgstede, C. von (2012): The Effects of Environmental Management Systems on Source Separation in the Work and Home Settings. Sustainability, 4(6): 1292–1308. https://doi.org/10.3390/su4061292
  • Bamberg, S. & Möser, G. (2007): Twenty years after Hines, Hungerford, and Tomera: A new meta-analysis of psycho-social determinants of pro-environmental behaviour. Journal of Environmental Psychology, 27: 14–25.
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  • Jugert, P., Greenaway, K. H., Barth, M. et al. (2016): Collective efficacy increases pro-environmental intentions through increasing self-efficacy. Journal of Environmental Psychology, 48: 12–23. https://doi.org/10.1016/j.jenvp.2016.08.003
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  • Niedermayer, O. (2019): „Protestwähler wählen eine Partei nicht wegen ihrer Inhalte“. Deutschlandfunk
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  • Verfuerth, C.; Gregory-Smith, D.; Oates, C. et al. (2021): Reducing meat consumption at work and at home: facilitators and barriers that influence contextual spillover. Journal of Marketing Management, 37(7–8): 1–32. https://doi.org/10.1080/0267257x.2021.1888773

 

Bildnachweis

  • Beitragsbild: ©Daniel Funes Fuentes, unsplash lizenzfrei
  • Mülltrennung: ©Pawel Czerwinski, unsplash lizenzfrei
  • Teamwork: ©Jason Goodman, unsplash lizenzfrei

 

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