dictatorship-1542662_1920

18 Mai: Grenzen und Möglichkeiten der Partizipation in der Krise

Wo noch wenige Tage, bevor uns die Corona-Krise einholte, der Diskussions-Äther voll der Worte, Gedanken und Publikationen zum Thema Partizipation war, sind diese Stimmen zu Beginn des Monats Mai 2020 nahezu verstummt. Ist das Thema nun tot? Wird nun ab dem Ende der Krise wieder in die Hände gespuckt? Hat´s endlich ein Ende mit all den feuchten Träumen verkappter Sozialisten und Tagträumer? Krisenmanagement: Partizipativ oder topdown? Fakt ist: In der Krise selbst, dann wenn es rumpelt, kracht und…

shaking-hands-2499612_1920

07 Apr: Partizipatives Interimmanagement

Partizipatives Interimmanagement – gibt es das überhaupt? Während Partizipation in den Ohren so mancher Menschen nach Basisdemokratie und Maiglöcken klingt, hat sich Interimmanagement seinen Platz als hartes “Restrukturierungsmanagement” erworben. Ist der Begriff des partizipativen Interimmanagements ein schwarzer Schimmel – oder gibt es das wirklich?

justice-2060093_1920

14 Okt: Governance – Schuld und Sühne im Lichte von New Work

Governance: Vor einigen Tagen befand ich mich in der Diskussion mit Andreas Zeuch zum Thema Demokratie und Führung im Unternehmen. Das Ergebnis dieser Diskussion ist der vorliegende Artikel zum Thema „Governance – Schuld und Sühne im Lichte neuer Arbeitsformen”. Andreas regt an, dass ich zu diesem Thema meine Gedanken niederschreiben sollte und ich will diesem Impuls gerne nachkommen.

Bildschirmfoto-2019-08-09-um-09.11.24

12 Aug: Wo Licht, da Schatten. Umgang mit Partizipation

Ich bekenne mich zum Grundgedanken der Partizipation. Die Gründe sind banal. Zum einen kann eine soziale Organisation ohne Partizipation schlichtweg nicht funktionieren. Es mag vielleicht zu Zeiten des Pyramidenbaus möglich gewesen sein, Menschen Arbeitsameisen gleich eingesetzt zu haben, doch haben die heutigen Gesellschafts- und Arbeitsentwürfe nichts mehr mit denen zu tun, die zu Zeiten der Pharaonen vorherrschten. Der absolute Herrscher ist im Wesentlichen durch eine, die Rechte des Individuums betonende Demokratie ersetzt worden.

Krise

29 Jul: Warum Unternehmen in die Krise geraten

In zwei zuvor publizierten Beiträgen habe ich versucht, exemplarisch zu beschreiben, wie Unternehmen in die Krise kommen und aus dieser herausgeführt werden können. Weitere Beispiele werden in Zukunft beschrieben werden. Die Auswahl ist willkürlich, eine Selektion erfolgt in erster Linie über das Kriterium „Partizipation als Teil der Lösung“. Dahinter steht meine persönliche Erfahrung, dass Partizipation ein durchaus sinnvolles Lösungselement für Unternehmensführung, auch in der Krise, sein kann.

application-1883452_1280

01 Jul: Aus dem Leben eines Interimsmanagers: Fall #2

Vor einigen Jahren wurde ich in die Restrukturierungsphase eines mittelständischen Medizintechnikunternehmens eingeladen. Vordergründig sollte ich Umsatz und Rendite stabilisieren und die Gesamtverantwortung für die Absatzorganisation übernehmen. Nach kurzer Zeit entpuppte sich der Auftrag aber als einer, der nicht nur auf den Absatz abzuzielen hatte; es war eine handfeste Führungs- und Mitarbeiterkrise zu erkennen.

Gier

11 Jun: Aus dem Leben eines Interimsmanagers: Fall #1

Vor einigen Jahren dürfte ich als Interimmanager ein Unternehmen in der Restrukturierung federführend begleiten. Es handelte sich um ein Unternehmen der medizintechnischen Branche, welches in den 60er Jahren gegründet wurde und aufgrund seiner hervorragenden Produkte die Position des Weltmarktführers erobert hatte. Zweifelsohne waren auch heute noch die Produkte von hervorragender Qualität, jedoch hatte sich der Abstand zu den Konkurrenten minimiert. Obgleich die Produktpreise des Unternehmens über denen der Konkurrenz lagen, waren die Kunden bereit, diese Preise zu bezahlen,…

clipdealer-95036-photo_jpg_s

13 Mai: Kapitalismus und Materialismus – Kain und Abel

Vor einigen Tagen kam es auf Facebook aufgrund eines Posts zu einem Dialog, der zum Ausgangspunkt für diesen Gastbeitrag wurde. Der etwas reißerische Aufmacher des Posts war zugleich auch ein Zitat eines im Handelsblatt erschienen Kommentars. In diesem wurden die zweifelsohne vorhandene Notwendigkeit zur Reformierung des Kapitalismus mit der möglicherweise korrekten Tatsache verknüpft, dass der Durchschnittsamerikaner (angeblich?) von Monatsscheck zu Monatsscheck leben würde.